Zu Besuch bei OXFAM

Zu Besuch bei OXFAM

Zu Besuch bei OXFAM

Der Sommer ist endlich da! Auch wenn es noch nicht allzu viele sonnige Tage gab, hat uns das doch schon einen Vorgeschmack auf die heiße Jahreszeit geboten. Wir können es jedenfalls schon gar nicht mehr erwarten, bis es wieder soweit ist. Bis dahin versuchen wir, euch die letzten wechselhaften Tage mit einem Beitrag über einen Treasure Hunting Fund bei OXFAM zu versüßen.
An Tagen, an denen sich gefühlt alle zehn Minuten das Wetter ändert, macht die Jacke das Outfit. Übergangsjacken sind im Wechsel von Frühling zu Sommer immer noch unerlässlich. Ein Allrounder muss her, der sich leicht mit unterschiedlichen Outfits kombinieren lässt. Einer unserer Favoriten ist in diesem Fall die Jeansjacke. Zeitlos und in seinen Kombinationsmöglichkeiten nahezu unbegrenzt, ist sie der perfekte Begleiter im Alltag.

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Gefunden hat die Jeansjacke, dir ihr in diesem Beitrag auf den Bildern sehen könnt, ursprünglich Eva bei OXFAM vor circa sieben Jahren und wurde zu ihrem heiß geliebten Begleiter. Zurzeit trage ich sie, da wir unseren eigenen kleinen „Schwestern-Kleiderkreisel“ entwickelt haben.

Hauseigener „Schwestern-Kleiderkreisel“

Auch als Slow Fashion Blogger sind wir nicht frei davon, uns an Kleidungsstücken (selbst an geliebten) satt zu sehen. Somit tauschen wir drei Schwestern untereinander oft unsere Kleidung. Basics trifft das natürlich weniger, doch gerade ausgefallenere Teile kann man, wenn man sie besonders oft getragen hat, erst einmal nicht mehr sehen. Nicht selten kam es bei uns dann vor, dass Teil X beispielsweise von Eva zu unserer Schwester gewandert ist, nach zwei Jahren gefiel es letzterer dann nicht mehr, während sich Eva ein zweites Mal über das Teil gefreut hat. So funktioniert das schon seit Jahren.
So kam es also, dass Eva dieser Jeansjacke überdrüssig wurde und sie nun vorläufig bei mir eingezogen ist. Da ich eh keine eigene Jeansjacke besitze, kam mir das natürlich gerade gelegen.

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Und weil ich Eva sehr gut kenne, kann ich auch jetzt schon mit absoluter Gewissheit sagen, dass sie die Jacke irgendwann neu für sich entdecken und auch wieder zurücknehmen wird.
Wie viel Eva im OXFAM Shop für die Jacke bezahlt hat, weiß sie nicht mehr genau, doch ist sie sich sicher, dass es weniger als 15€ waren. Ein Schnäppchen wie wir finden, da die Jacke in einwandfreiem Zustand und komplett ohne Gebrauchsspuren war. Noch dazu macht sie einen wirklich hochwertigen Eindruck.
Es lohnt sich also, regelmäßig bei OXFAM vorbeizuschauen. Zumal man so in doppeltem Sinne nachhaltig handelt: man schont Ressourcen und Umwelt, indem man Second Hand statt neue Ware kauft, und mit dem Erlös der Verkäufe in den OXFAM-Shops werden weltweit Projekte in der Entwicklungshilfe finanziert.

OXFAM – Hilfe zur Selbsthilfe

Oxfam-Shops gibt es mittlerweile in vielen Städten Deutschlands. Allein in Berlin sind es sechs, deutschlandweit etwa fünfzig. 1942 gegründet, ist Oxfam eine international tätige, unabhängige Hilfs- und Entwicklungsorganisation, die sich für den Fortschritt in ärmeren Ländern einsetzt. Dazu gehört vor allem, den Menschen vor Ort langfristig eine Existenzgrundlage zu schaffen und ihnen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

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Darüber hinaus sollen nachteilige Geschlechterunterschiede ausgeglichen, die Trinkwasserversorgung sichergestellt und hygienische Bedingungen verbessert werden. Auch Themen wie medizinische Versorgung, Klimaschutz, die Schaffung gerechter Arbeitsbedingungen und Hilfe bei (Umwelt-) Katastrophen stehen bei OXFAM auf dem Programm.
Durch Aktionen und Kampagnen macht die Organisation auf die Missstände in diesen Ländern aufmerksam und will damit die breite Öffentlichkeit erreichen. Vor allem Politik und Wirtschaft sollen so unter den Druck geraten, sich zu einem entwicklungsgerechtem Handeln durchzuringen.
Freiwillige Helfer informieren oft an Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen: von Fußgängerzonen und belebten Plätzen, bis zu Konzerten und Festivals. Möglichkeiten, sich aktiv oder passiv bei OXFAM einzubringen, gibt es viele. Mitmachen kann jeder!

Besonders schön finden wir das Konzept von OXFAM Unverpackt. Bist du beispielsweise noch auf der Suche nach einem geeigneten Geburtstagsgeschenk, kannst du dort etwas sehr Sinnvolles finden. Statt etwas zu kaufen, dass der Beschenkte vielleicht gar nicht brauchen kann, kannst du ihm über die Webseite das Geschenk machen, beispielsweise eine Ziege an bedürftige Familien zu spenden. Die Ziege steht hierbei allerdings nur symbolisch für den Gegenwert der Spende in Euro (oder einer anderen Währung). Das Geld wird dann dort eingesetzt, wo es am dringendsten benötigt wird. Der Beschenkte bekommt von OXFAM Informationsmaterial, wie die Spende eingesetzt werden kann und zur Erinnerung an das Geschenk einen Magneten. Auf diese Weise werden gleich mindestens zwei Personen beschenkt. Ebenfalls eine tolle Möglichkeit, die Arbeit von OXFAM zu unterstützen.

Finanziert werden die Projekte von OXFAM vor allem durch die privaten Spenden und die Einnahmen in den OXFAM-Shops, von denen es, verteilt auf neun Länder, ca. 1200 gibt. Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter in den Shops nehmen während der Öffnungszeiten gerne gut erhaltene Sach- und Kleiderspenden an, um diese dann weiterzuverkaufen.

Gutes tun – Für Mensch, Umwelt und dich selbst

oxfam Spendeninfo Aussortiertes, für das man keine Verwendung mehr hat, an OXFAM zu spenden, ist immer eine gute Idee. Bedenken sollte man jedoch, dass OXFAM wirklich nur Sachspenden in gutem Zustand annimmt, von denen anzunehmen ist, dass sie auch einen Käufer finden. Auch wenn es eine Spende ist, eine Kiste voll mit wahllosem „Gerümpel“ könnt ihr dort nicht einfach abgeben. Die Dinge sollten eine gewisse Qualität haben, mit einer Vorauswahl spart das Unternehmen Zeit und Personal. Auch die Entsorgung nicht brauchbarer Artikel entfällt. Somit können Verwaltungskosten klein gehalten und mehr Zeit und Arbeitskraft in die sozialen Projekte investiert werden. Natürlich kann nie sicher gesagt werden, ob etwas einen Abnehmer findet oder nicht. Kommt es also doch mal vor, dass Gegenstände oder Kleidungsstücke zum Ladenhüter werden, werden diese von OXFAM an soziale Organisationen weitergereicht. So habt ihr als Kunde auch den Vorteil, im Vorfeld zu wissen, dass euch eine Auswahl an qualitätsvoller Ware erwartet. Ihr müsst euch also nicht erst, wie bei vielen Second Hand Läden, durch eine Masse an muffiger Kleidung wühlen, um den ein oder anderen Schatz zu entdecken.

OXFAM – eine tolle Alternative zur Altkleiderbox

Wenn ihr euch also mal wieder etwas Nettes zum Anziehen gönnen oder euch von Dingen trennen wollt, die zu schade zum Wegwerfen sind, denkt das nächste Mal vielleicht einfach an OXFAM. Dort einzukaufen oder alte Sachen im Shop abzugeben ist in jeder Hinsicht eine nachhaltige, umweltbewusste Entscheidung und ihr tut damit indirekt sogar noch etwas Gutes für Menschen irgendwo auf der Welt.

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